Obwohl ich nie in London gewesen bin, sondern in Sachen Musik nur bis Amsterdam gekommen bin, tun sich doch erstaunliche Koinzidenzen zu meiner musikalischen Sozialisation auf, wenn ich mir die Sendung vom 18. Mai 2020 anläßlich der Joy Division Themenwoche auf Byte.fm anhöre.

The Fall 2013 in Köln
Mark E Smith 2013 in Köln beim letzten der unzähligen Fall-Konzerte, die ich gesehen habe

Elastic Man war die erste Single die ich von The Fall kannte. Nur hörte ich sie auf beim Soldatensender BFBS in der John Peel Show – und nahm sie direkt auf. Natürlich habe die Cassette noch irgendwo. Ich weiß noch, danach kamen die Toten Hosen mit Ficken, Bumsen, Blasen. Was Peel dann übersetzte…

Terry Hall beim Specials Gig März 2019 im E-Werk Köln

The Specials: ich bin immer noch Too Much Too Young. Meine allererste englische Single war Gangsters. Gekauft nach Inspiration aus der BFBS-Chartshow vom Samstag (10-12 Uhr) einem kleinen Plattenladen Montags auf dem Rückweg von der Schule. 

Nur Rico Rodriguez habe ich erst viel später kennengelernt bei einem Konzert im alten FZWin Dortmund. Der gespielte Song war defenitiv kein King Tubby Mix. Kannst du, Klaus Walter aufklären wer sie gedubbt hat? King Jammy etwa? Nope; es war der unterschätzte Terry Barham.

Ach, über Joy Division habe ich jetzt garnichts gesagt. Andere Geschichte.

Die Möglichkeit Joy Division Bootlegs auf dem Waterlooplein Flohmarkt in Amsterdam zu kaufen, hat mich Mitte der 80er immer wieder nach Amsterdam geführt. Unglaublich war es dann ab November 2008 Peter Hook mit seinen ersten eigenen Interpretationen der Joy Division und New Order Songs zu hören. Vor allem, wenn man von New Order Konzerten gewohnt war in einer riesigen Masse zu stehen, konnte man ab dann – und bis heute – die Songs von JD immer wieder neu und in ungehörter Brillianz und Spielfreude live erleben.

Peter Hook & The Light 2016 in Nijmegen oder Eindhoven
Isolation am 18.5.2019 in Oberhausen
Nachruf auf Mark E Smith

Irgendwie dachte ich Mark E Smith würde ewig leben. So sehr hatte ich mich in den letzten 35 Jahren an seine im regelmäßigen Takt erscheinenden Alben gewöhnt. Das hat nun ein abruptes Ende genommen. Am 24.1.2018 ist der große Nöler im Alter von 60 Jahren gestorben.
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Martha and The Muffins frisch gemacht

Echo Beach war wohl der bekannteste Hit von Martha & The Muffins. Das war aber bereits 1980. Und das Riff klingt uns allen noch in den Ohren.

Diesmal ist aber alles anders. Oder auch nicht, denn Sir Billy, TC Sunshine und Martin „ez“ Fekl haben sich von einer Reihe Songs der Mufifns inspirieren lassen und den Sound der kanandischen New Wave Band für „Where Blue Meets Green“ neu editiert.

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Klez.e in Köln – Zeitreise zu den Anfängen von The Cure

„Düster und kritisch“, „Zurück in die Gruft“ lauten nur einige Schlagwörter, wenn von der Berliner Band Klez.e die Rede ist.

Auf ihrem aktuellen Album Desintegration – einem bewussten Wortspiel zum 1989er Cure-Album Disintegration starten Klez.e eine Reise in die Vergangenheit von The Cure. Wie nannte es Georg Howahl in der WAZ in seiner Plattenkritik sinngemäß: Das Album, was Robert Smith seit 20 Jahren mit seiner Band The Cure gerne machen würde.

Dass diese Reise sehr viel Spass machen kann, habe ich beim Konzert am 15.3.17 im Kölner Club Subway erlebt. (mehr …)

Kino fürs Ohr – Neue Dubs

Kino fürs Ohr ist die Spezialität der schweizer und ös­ter­rei­chischen Dubologen.

Die Rede ist von Dub Spencer & Trance Hill und Dubblestandart auf deren neue Scheiben wir kurz Auge und Ohr richten.
Als Teaser hier vorweg Dubblestandart´s Coverversion von Massive Attacks „Safe from Harm“.

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Peter Hook mit  Joy Division Celebration auf Tour

Im Doornrosje in Nijmegen starteten Peter Hook and The Light ihre diesjährige Joy Division Celebration.

Der ehemalige Bassist von New Order und Joy Division interpretiert mit seinen Live-Shows seit 2008 (damals noch mit Section 25), die Alben seiner vorherigen Bands mit einer Live-Werkschau, deren Songs strikt auf einzelne Alben beschränkt ist. (mehr …)

Atemberaubende Show von Kraftwerk in der Essener Lichtburg

Kraftwerk waren gestern so frisch. Die 3D Show war so unglaublich. Ganz im Sinne des Konzepts ging der Blick garnicht auf die vier Elektroarbeiter auf der Bühne.

Der Sound: absolut fresher Clubsound und wäre durchgängig tanzbar gewesen. Ging nicht, da der Kinosaal logischerweise komplett bestuhlt war. Was das Konzerterlebnis keinesfalls schmälerte. Im Gegentum! Zurücklehnen, chillen und abfahren. (mehr …)