New Order Music Complete?

Mit dem Titel ihres ersten neuen Albums seit mehr als 10 Jahren behaupten New Order, dass ihre Musik nun vollständig sei. Oder doch nur wieder ihre eigene Art mittels englischer Ironie mit der eigenen Unvollkommenheit umzugehen?
Die Zeit schreibt in der neuen Ausgabe über das neue Album von New Order: „Früher waren sie populäre Modernisten, heute sind sie prollige Populisten: Die Band New Order im Jahre 2015“
Klasse Spruch! Glaube ich gern, dass die neue Scheibe langweilig ist. Denn meine Erwartungen an Music Concrete, das erste Studioalbum seit 10 Jahren sind auch nicht gerade groß. Doch New Order setzen wieder konsequent auf elektronische Musik und das müsste sich doch eigentlich gut anhören.
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Dub Syndicate Hard Food

„I love what I do“ mit diesen Worten leitet Style Scott sein letztes Statement im Rahmen der Aufnahmen seines ersten Albums seit elf Jahren mit Dub Syndicate ein.

Die heutige Veröffentlichung sollte er nicht mehr erleben. Am 9. Oktober 2014 wurde er wie so viele jamaikanische Künstler vor ihm in Manchester Parish (Jamaica) erschossen. (mehr …)

Der Weg von Tuxedomoon, der Formation aus San Francisco und ihres Gründers Blaine L Reininger verläuft seit annähernd 40 Jahren sehr turbolent.

Paraskinio-Blaine-L-Reininger_tuxedomoon_300Oder: Die Geschichte von einem, der aus dem nirgendwo in Colorado ausbricht und in die Welt zieht. Über San Francisco, London, Rotterdam, Amsterdam, Brüssel, Ancona und viele Orte mehr in Athen landet.

Paraskinio eine griechische TV Sendung hat 2008, den seit geraumer Zeit in Athen lebenden Blaine L Reininger von Tuxedomoon für eine knapp einstündige Doku interviewed.
Schon während ich sie mir ansah, formten sich Erinnerungen an gemeinsam erlebte skurile Konzerte und persönliche Begebenheiten, die ich mit Reininger und seinen teilweise wechselnden Mitstreitern erlebte. Dazu zählen neben Steven Brown, dem Mitgründer von Tuxedomoon, Tom Mega, Billy Curie oder Montana Blue.
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Eno und Hyde spielen Songs von Someday World live

Someday World heißt das am Freitag erscheinende Album von Karl Hyde (Underworld) und Brian Eno (Roxy Music, David Bowie, Win 95 und vieles mehr).

Polyrhythmische Industrial-Tracks sollten eigentlich die Grundlage des Albums bilden. Doch letztendlich hat es durch den Sessioncharakter der Aufnahmen – das Album wurde in nur sechs Wochen eingespielt – doch ein sehr klassissches Eno-Gerüst bekommen. Nein, keinesfalls Ambient wie man vermuten könnte. Es sind klassisches Popsong mit einem Intro und klaren Ende. Am stärksten ausgeprägt beim Opener „The Satellites“. (mehr …)

Sound of Mali – Telepathische Kommunikation zwischen Toumani und Sidiki Diabaté

Ein kurzer Blick auf Musik aus Afrika. Sound of Mali. Vater trifft auf Sohn. Zwei Musiker-Generationen und eine bereits 700 Jahre andauernden Tradition von Musikern.

Bei WorldCircuit erscheint ein gemeinsames Album des größten lebenden Kora-Spielers und zweifachen Grammy-Preisträgers Toumani Diabaté und seinem Sohn Sidiki.
Toumani Diabaté spielte unter anderem mit Damon Albarn, Herbie Hancock oder Björk. Sein Sohn Sidiki Diabaté gilt in Malis Hauptstadt Bamako als einer der bekanntesten Beat Maker des Landes. (mehr …)

Ruhrtriennale 2013

Über meine subjektive Programmauswahl auf der diesjährigen Ruhrtriennale u.a. Strawinsky, Massive Attack habe ich bei den Ruhrbaronen einen Text veröffentlicht. (mehr …)

Ruts DC – Rhythm Collision Vol. 2

Durch The Ruts „Jah War“ sind in den 80ern viele Punks an den Reggae geführt worden. Noch lange bevor The Clash den Reggae entdeckt haben. Die Nachfolger der legendären Band, haben in vierjähriger Kleinerbeit ein neues Dub Meisterwerk geschaffen.

Ruts DC Rhythm Collision Vol. 2! Vier Jahre lang haben Dave Ruffy (Drummer bei den Dexys) und Segs Jennings (Bassist bei Alabama 3) an dem Album herumgebastelt. Am 10. Mai 2013 erscheint nun der Nachfolger. Lang ersehnt? Gewiss! (mehr …)