Nachruf auf Mark E Smith

Donnerstag, 25. Januar 2018 von rhetor Keine Kommentare

Irgendwie dachte ich Mark E Smith würde ewig leben. So sehr hatte ich mich in den letzten 35 Jahren an seine im regelmäßigen Takt erscheinenden Alben gewöhnt. Das hat nun ein abruptes Ende genommen. Am 24.1.2018 ist der große Nöler im Alter von 60 Jahren gestorben.

Anfang der 80er sind wir zu den Konzerten gepilgert und haben so machen Bootleg auf Tape gezogen (die VÖ bei Soundcloud steht dann wohl bald auch mal an).

In den 90er war er der erste, der Techno-Breaks zwischen den Songs eingezogen hat. Unvergessen der Gig auf der Tour zur Infotainment Scan ´92 in Eindhoven. Später war er nur noch vereinzelt hier in der Region unterwegs.
Die Locations wurden kleiner und die Gigs (fast noch) besser. Aus dieser Phase bliebt mir das Konzert im Derendorfer Haus der Jugend auf der Lacombletstraße in Erinnerung.
Das letzte Konzert was ich von ihm live gesehen habe fand im Rahmen des WeekEnd Fest in Köln statt.

Auch schon wieder mehr als 4 Jahre her. Dort kam er mir schon sehr gealtert vor. Doch bissig wie eh und je. Und kein Vergleich zu den letzten Gigs im Oktober und November 2017. Gute und schlechte Alben wechselten sich ab. Eine Liste spare ich mir jetzt. Und auch eine weitere Erinnerung schleicht sich ein. In der Zeit oder dem Spiegel habe ich von seiner Interview-Verweigerung gelesen und es am eigenen Leib auch irgendwann in den 90ern erlebt, als er mich nach dem Konzert in der Dortmunder Livestation zwei Stunden warten ließ und ich dann irgendwann einfach ging.
R.I.P. Mark

Kommentar schreiben:


Name:

Email:

Website: